WordPress lässt die Puppen tanzen!


Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mit dem gewählten Titel das positive Fazit meines kleinen Reviews zu WordPress bereits ein wenig vorweg nehme. Doch es ist mir noch selten ein solch einfach zu bedienendes und doch flexibel gestaltbares Tool zur Homepage-Verwaltung unter die Fingerkuppen gekommen, das dann zu alldem auch noch kostenlos zur Verfügung steht.

Aber der Reihe nach..

WordPress, ursprünglich als simple Blogsoftware konzipiert, eignet sich mittlerweile durch kluge Weiterentwicklung auch dazu eine ganze Homepage zu verwalten. Dies nennt sich dann Content-Managment-System (CMS) und meint damit ein auf dem Server installiertes „online-Programm“, das die Pflege und Bearbeitung einer Website extrem vereinfacht. Der Benutzer der Homepage (oder jeder als berechtigt definierten User) erhält per Passwort quasi Zutritt ‚hinter die Bühne‘, wo er bequem in einem einfach gehaltenen Interface alle Inhalte ändern und ergänzen kann.

Meiner Meinung nach der grösste Vorteil für den Endnutzer ist somit die Umgehung der eigentlichen Programmiersprache(n!). WordPress übersetzt sozusagen die Regieanweisungen des Nutzers direkt ins Bühnenspiel und belässt die ganze Code-Beigerei komplett im Hintergrund. Es werden vom Benutzer lediglich einfache ‚Artikel‘ verfasst, die ähnlich einem Word-Dokument direkt online im „Programm“ geschrieben, mit Bildern&Co beliebig garniert und dann von WordPress automatisch auf der Page richtig arrangiert werden.

Zugegebenermassen hilft natürlich das Verständnis von HTML, PHP und CSS doch einiges, wenn es darum geht, ein Design in Richtung seiner Vorstellungen zu leiten. Steht dieses jedoch einmal, kann jeder, der sich nur halbwegs mal mit Textverarbeitung auseinandergesetzt hat, auch seinen Blog (entspricht einer Sammlung an Artikeln) und damit die Homepage füttern. Zudem gibt es von WordPress selber ein Sammelsurium von tausenden Designs, wo sich bestimmt das Passende für jeden Geschmack tummelt. Von all den zuschaltbaren Plugins für alle möglichen und unmöglichen Zusatzfunktionen, sowie den Anbindungen an iPhone&Co für unterwegs ganz zu schweigen!

Ich habe WordPress bewusst als CMS gesucht und bin mit einem Umweg über Drupal (das mir von der Usability nicht besonders zusagte) hier gelandet. Bewährt hat sich die erste WordPress-Installation während unserer Mittelamerika-Reise 2011, als wir regelmässig die neuesten Updates in Schrift und Bild für Freunde und Bekannte ins WWW stellten.

Falls auch Du schon mit dem Gedanken gespielt hast Deine Fotos, Weltanschauungen, Produkte, CD-Rezessionen, Vereinstermine oder Garagen-Servicedienstleistungen mit wenig Aufwand unters Volk zu bringen, ist die Zeit reif für den Einstieg in WordPress, denn – und hier sprechen jetzt gute 10 Jahre Webdesign-Erfahrung – es war noch nie so einfach!

http://de.wordpress.org

7.395 views //  Verfasst am 6. Dezember 2011 in Webdesign


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